| Die traurige Geschichte der Krankheit von Franz Ficza Zusammenfassung |
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| Meinen geliebten Freund und Bruder Franz hat mitten im Leben und auf der Höhe seiner beruflichen Karriere eine tödliche Diagnose getroffen, die Krankheit hat ihn knapp zwei Jahre später am 20. Februar 2001 schliesslich umgebracht. |
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| Ich habe gemeinsam mit ihm unter grossem Aufwand und mit zeitweiligem (trügerischem) Optimismus den (gemein-) einsamen Weg beschritten um das Unmögliche zu schaffen, d.h. die vernichtende Voraussage der Mediziner zu überwinden und eine (kleine) Heilungschance zu finden neben den üblichen, z.T. aus Ratlosigkeit verordneten Therapien.
Seine psychische Verfassung war lange Zeit erstaunlich gut obwohl ihn seine Ehefrau, mit der er 18 Jahre zusammen- und seit 1988 verheiratet war, bereits in den Tagen seiner ersten Operation im Stich gelassen hatte. - Sie hatte ihm das Zuhause und die Geborgenheit verweigert, die er dringend gebraucht hätte, gerade und vor allem während der 7 schweren Wochen der Strahlentherapie! |
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| Durch diese schwierige Zeit ist unsere Beziehung und Vertrautheit stark gewachsen, wir haben gelernt uns zu umarmen, was in unserer Familie unter den männlichen Mitgliedern vorher nie üblich war. | ||||||||||
| Franz musste schon früh sein positives Bild über Ärzte und Spitalpersonal gründlich revidieren, meine Befürchtungen wurden leider mehr als nur übertroffen. Die Arroganz vieler Mediziner ohne sichtbare menschliche Qualitäten, in manchen Fällen gepaart mit fachlicher Inkompetenz richtet bei Patienten und Angehörigen verheerenden Schaden an. Dafür zählten dann unsere positiven Erfahrungen umso mehr mit ehrlich engagierten, fachlich und menschlich kompetenten Medizinern im In- und Ausland wie auch die einmalig warme und fürsorgliche Pflege im letzten Krankenhaus seiner traurigen Odyssee. |
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| Zurück bleibt nach seinem Tod die Gewissheit, dass er in einer inneren Ruhe und Bereitschaft gehen durfte, .... ...dann aber auch die bittere Erkenntnis, dass wir (vor allem ich selbst) nicht genug getan haben um die neusten Möglichkeiten in Forschung und Therapie ausfindig zu machen. Schliesslich bleibt eine grosse Frustration über die fatale Entwicklung in unserem Gesundheitswesen insgesamt, speziell jedoch in Umgang und Behandlung von Krebspatienten, wo dem heutigen Kenntnisstand über die Zusammenhänge von körperlicher Gesund-/Krankheit, Psyche, Immunabwehr und vor allem (Kebs-) Tumorkrankheiten um 180° widersprochen wird. |
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| Bei seinem Tod war und ist für mich aber sehr wichtig, dass Franz in dieser stillen Würde hat gehen dürfen und dass in der kosmischen Zeitrechnung die paar Jahrzehnte menschlichen Lebens kaum ins Gewicht fallen werden. Nur ist dieses Leben halt das einzige, das wir gegenwärtig haben, für uns ist der frühzeitige Verlust eines geliebten Menschen sehr schmerzlich und bisweilen auch der Hader nicht weit... |
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| Demnächst wird hier die ganze Geschichte zu finden sein mit konkreten Angaben u.a. zu folgenden Themen in loser Reihenfolge: | ||||||||||
| - Die fragwürdigste Behandlung im Inselspital - Der Chirurg, der eine Nadel im Kopf vergass (Insel) - Radiologen, die lebensgefährliche MRI-Untersuchungen weiterführten (Insel) - Der Chirurg, der sich ohne Honorar für Franz einsetzte (Zürich) - Der Assistenzarzt der den Oberarzt angelogen hat und hinterrücks einen Spitalwechsel organisierte (Zürich) - Wie die Ehefrau bessere Therapiemöglichkeiten boykottierte - Das ominöse Verschwinden einer wichtigen Seite im Operationsbericht (Insel) - Der Chefarzt der dem (von ihm abgeschriebenen) Patienten Therapien verweigern will (Interlaken) - Wie eine Freundin die Fürsorge anstelle der Ehefrau übernommen hat - Die amerikanischen Ärzte, die sich gratis mit unserem Fall befassten - Wie im Spital Interlaken die minimalste Pflege (Vorsorge) vernachlässigt wird - Die Thrombose, die vom Besucher des Patienten festgestellt werden musste (Interlaken) - Wenn Pflegeberichte mit Bleistift geschrieben werden, damit nachträgliche Abänderungen ermöglicht werden (Interlaken) - Wieso er seine Ehefrau aus der Wohnung weisen musste - Wo mit echtem Engagement eine menschlich warme Pflege geboten wird (Salem) - Der behandelnde Arzt, der trotz Unkenntnis einer neuen Therapie ein Telefonat mit einem Spezialisten ablehnt (weil er dies nicht nötig hat...) (Insel) - Der Arzt, der einem neuen Patienten in schlechter Pflegesituation innert Stunden ein Bett in einem besseren Spital organisiert (Interlaken/Salem) - Der Chefarzt, der prominente Patienten selber betreut, die anderen kriegen ihn nie zu Gesicht - Der bekannte Krebsforscher, Biologe und Buchautor der uns gratis sein neues Manuskript zugestellt hat
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